Der VfL Osnabrück hat den Aufstieg in die 2. Liga an diesem Wochenende noch nicht perfekt gemacht, in Vehrte hingegen war der Jubel einen Tag später groß: Der SuS kehrt zur Saison 2026-27 in die Kreisliga zurück! Der 4:2 (2:2)-Heimsieg im Spitzenspiel gegen TuS Engter war die eine Voraussetzung. Und weil Belm zeitgleich in Wimmer Schützenhilfe leistete (2:1), wird das Team von Trainer Jannik Loch am Saisonende mindestens Zweiter in der 1. Kreisklasse Nord (Staffel B) sein.
Die Gastgeber begannen furios. Lukas Meier zu Farwig scheiterte nach zwei Minuten am Pfosten. Doch nur drei Minuten später eroberte er den Ball und bediente seinen Cousin Henri Meier zu Farwig, der nur noch einschieben musste (5. Minute). Engter erholte sich von dem frühen Schock und kam in der 10. Minute zum Ausgleich. Jonas Meier zu Farwig versuchte einen Schuss per Grätsche zu entschärfen, lenkte den Ball aber dabei unglücklich ins eigene Tor. Kurz darauf führte ein Konter zum 1:2 (14.). Die turbulente Anfangsphase hielt noch einen Treffer bereit, nach Flanke von Lukas gelang Henri per Kopf das 2:2 (18.). Danach beruhigte sich das Geschehen. Kurz vor dem Pausenpfiff gab es noch einmal Aufregung im Vehrter Strafraum, ein Klärungsversuch flipperte durch den 16er. Am Ende gelang es Torhüter Jan-Erik Schötz, den Ball von der Linie zu kratzen.
Die erste Chance im zweiten Durchgang gehörte dem SuS. Jannis Oberwestberg konnte den Torwart aus zehn Metern aber nicht überwinden (50.). Wenig später war Jan-Erik einmal mehr zur Stelle und parierte einen Volleyschuss zur Ecke. In der 71. Minute legte Henri für Lukas auf, der aus spitzem Winkel vorbei am Schlussmann zum 3:2 traf. Da parallel Wimmer der Ausgleich gegen Belm gelang, war der Aufstieg zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesichert. Dass Belm kurz darauf erneut in Führung ging, machte am Platz schnell die Runde. Jaden Terhorst verpasste die Vorentscheidung noch (87.), ehe Henri bei der folgenden Ecke mit seinem dritten Tor an diesem Tag zur Stelle war und den 4:2-Endstand besorgte. In Wimmer war mittlerweile Schluss, so dass der Jubel in Vehrte keine Grenzen kannte.
Vier Spiele hat der SuS noch, das Ziel ist nun die Meisterschaft. Der Vorsprung auf Belm beträgt sechs Zähler (und +28 Tordifferenz). Die nächste Aufgabe wartet am Donnerstag beim Tabellenfünften SW Kalkriese II (19.30 Uhr).